Samstag, 14. Januar 2012

Der Tag des Wettbewerbes, der Tag, an dem wir die letzte
Hürde um an eines der zwei Weltfinale zu kommen meistern wollen.

Wir trafen uns um 6.30 Uhr im Frühstückssaal im ersten Stock
des Hotels. Als wir auf dem Universitätsgelände ankamen, waren wir so ziemlich das erste Team. Nachdem wir unsere Präsentationsutensilien aufgebaut, den Tisch
eingerichtet hatten und der Roboter startklar war, gingen wir auf
Erkundungstour. Michael – Mentor und Jürg – Coach gingen um 8.30 Uhr zum
Coachmeeting.

Die Eröffnungsveranstaltung war auf viertel nach neun
angesetzt, aber leider ging sie 15 Minuten länger, so dass wir riesig Stress
hatten, um noch rechtzeitig zur Forschungspräsentation kamen. Die Präsentation
mussten wir auf Englisch halten und die anschliessenden Fragen der Jury
beantworteten wir nach der ersten Verwirrung über die verlangte Sprache,
souverän auf Englisch. Das Teamwork fand im gleichen Gebäude statt aber wir
mussten so stressen, dass wir nicht einmal Zeit hatten, die Materialien selber
aufzuräumen.

Im Teamwork mussten sich wieder zwei von uns, Pascal und Jan, ich eine Graphik einprägen und dem Rest des Teams, Tobias, Simon, Lorenz und Jessica, die Graphik beschreiben, so dass die vier die Graphik zeichnen konnten. Anschliessend stellte uns die Jury einige Fragen zu uns, unserer Arbeit und zu unserem Team auf Englisch und sie interessierten sich sehr dafür, wie wir unseren Coach Jürg Sommerhalder gefunden haben. Nach dem Teamwork gingen Jan, Lorenz und Michael zu den Übungstischen, um den Roboter einmal vor dem ersten Lauf und dem Roboterdesign fahren zu lassen. Die anderen machten sich auf den Weg zur Mensa um eine Bissen zu essen. Aber leider war das Essen noch nicht fertig und so gingen wir zurück.

Der Testlauf verlief sehr gut, wir erreichten unsere maximale Punktzahl. Direkt nach dem Testlauf machten wir uns auf den Weg zum Roboterdesign. Die Jury war zu viert und sie fragten uns über allerhand des Roboters. Besonders interessierten sie sich für unsere Konstruktion und die Strategie. Nach dem Roboterdesign assen wir ein paar Würstchen mit Brot, da wir keine Zeit hatten zum Essen. Bevor wir unseren ersten Vorrundenlauf hatten, kamen noch einmal Jurymitglieder vorbei und wollten noch mehr über unseren Roboter wissen.

Im ersten Vorrundenlauf erreichten wir 186 Punkte. Im zweiten etwas mehr, nämlich 249 Punkte. Und der dritte Vorrundenlauf war der Beste. Zusätzlich erhielten wir die 48 Punkte von der Live-Challenge zu den 267 Punkten des dritten Laufes dazu addiert. Somit hatten wir mit 315 Punkten den dritten Platz in der Rangliste inne.

Im Viertelfinale setzten wir uns gegen das tschechische Team CO2 mit 297 Punkten durch. Im Halbfinale erreichten wir gegen das Schweizer Team Pi 299 Punkte. Somit qualifizierten wir uns für das Finale. Im Finale mussten wir gegen das deutsche Team Germfree starten. Leider verlief einer der zwei Läufe nicht optimal und Germfree erhielt am Schluss mehr Punkte als wir. Somit erhielten wir bei der anschliessenden Preisverleiung den 2. Platz im Robotergame und erstaunlicherweise auch den 2. Platz im Roboterdesign. Das Teamwork und die Forschung gingen leider leer aus. Trotzdem konnten wir im Teamwork auf einen 9. Platz und in der Forschung auf einen guten 8. Platz stolz sein.

In der Gesamtwertung wurden wir 3. hinter den Teams SAP Robonova und e.Epunkt. Mit diesem super Ergebnis haben wir uns für die Open European Championships in Mannheim, Deutschland qualifiziert!!!

Nach einem ausgiebigen Festessen beim Italiener und einer Überraschung von dem Präsidenten unseres Vereins JuFoTec gingen wir alle müde und zufrieden ins Bett.

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