Freitag, 8. Juni 2012; OEC Mannheim

Heute gilt es ernst… Der erste Wettbewerbstag ist heute und wir trafen uns um 7.00 Uhr zum Frühstück. Nachdem das ganze Material verladen war, liefen wir zum Kongresszentrum Rosengarten. Dort angekommen halfen wir einander das gesamte Forschungsmaterial von der Tiefgarage in den ersten Stock zu tragen. Denn dort waren die Räume, in denen die Forschungspräsentation, das Roboterdesign und Core Values von der Jury bewertet wurden. Nachdem die Requisiten der Forschung aufgebaut waren, richteten wir unseren Schweizerstand ein und bereiteten uns auf die Eröffnungszeremonie vor. Ausgestattet mit jeglichen Schweizer Fanartikeln warteten wir mit allen anderen Teams vor dem Raum, indem auch die Rangverlesung und die Roboterläufe stattfinden werden.

Alle Teams waren unter Aufruf ihres Namens und ihres Landes eingelaufen. Etliche Reden und „Begeisterungsversuche“ später war die Eröffnung fertig zelebriert und wir machten uns schnellst möglichst auf den Weg zu unserem Stand, weil wir gleich im Anschluss die Forschungspräsentation hatten. Da das grobe Material schon unten vor den Räumlichkeiten stand, mussten wir uns nur noch an die „kleineren Requisiten“ und Kostüme denken. Alles war aufgebaut und sogar unser Kameramann war startbereit. Tim filmt alles und stellt am Schluss die Videos der einzelnen Tage auf unserem Blog.

Die Präsentation spielten wir in üblicher Routine jedoch mit einem kleinen Einschub von Jessica, mit dem die Präsentation in einem Lachen endete. =) Die Jury stellten uns Fragen zu unserem Projekt und zu unserer Arbeit. Als wir ihnen unsere zwei Forschungsordner auf den Tisch gelegt hatten, staunten sie nicht schlecht…

Gleich anschliessend mussten wir zur Jury, die das Core Values beurteilt. Core Values ist so etwas Ähnliches wie Teamwork nur etwas umfangreicher. Als erstes mussten wir in einen Kreis stehen und die Hände in die Mitte strecken und die Augen schliessen. Ein Juror gab und Anweisungen, wie wir mit wem welchen Platz tauschen sollten und am Schluss waren wir ein einziger Knoten. Das Ziel dieser Übung war es am Ende, dass wir wieder ein kompletter Kreis sind, wie am Anfang und niemand mehr überkreuzt ist oder falsch herumsteht. Es ging nicht lange, da hatten wir festgestellt, dass wir dies gar nicht möglich war, weil drei sich gegenseitig berührten und die anderen einen Kreis um sie herum bildeten. Trotzdem hatten wir es lustig und wir meisterten die Aufgabe in unseren Augen sehr gut. Anschliessend präsentierten wir unser selbstgemachtes Plakat über uns und unser Team. In vier Kategorien mussten wir uns Gedanken machen, wie wir uns so einschätzen und beurteilen. Auch die Fragen der Jury beantworteten wir souverän.

Für das Roboterdesign war auch schon alles bereit. Der Roboter und der Laptop mit den Programmen wurden gut bewacht von unseren Begleitpersonen, damit auch ja nichts passiert! Wir erstatteten kurz Mitteilung über das Core Values und dann stressten wir schon weiter zum Roboterdesign. Der Zeitplan war sehr gedrängt. Aber wir kamen nicht weit, weil vor dem Raum eine riesige Warteschlange stand. Also warteten wir mit ihnen. Als uns die Jury schliesslich unsere fünf Minuten gewährte, unseren Roboter und das Programm zu erklären, fragen sie uns eifrig. Wir führten zwei unserer Teilläufe vor und erklärten in Englisch unseren Roboter sowie die Funktionen und Extras in unserem Programm. Und nach gefühlten zehn Sekunden wurden wir auch schon wieder entlassen und die nächsten Teams kamen. Es ging wahnsinnig schnell vorbei, vielleicht auch, weil wir sehr aufgeregt und nervös waren – wer wäre dies nicht an einem so wichtigen Auftritt? 🙂

Das Material war glücklicherweise schon so gut wie weggeräumt und unser Stand wurde von unserem Begleitteam gehütet während wir essen gingen, um den ersten Vorrundenlauf nicht zu verpassen.

Im ersten Vorrundenlauf erreichten wir für unsere Verhältnisse bescheidene 241 Punkte, waren in der Gesamtrangliste trotzdem auf dem 5.Platz. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet! Während dieser Zeit bewachten wir abwechselnd unseren Stand, dem wir übrigens das Motte SWISS zugeordnet hatten. Mit einem kleinen „Drive n‘ win – Spiel“ lockten wir Besucher aus aller Welt an. Wir verteilten die berühmte Schweizer Schokolade und Rivellaflaschen. Unser Stand bekam regen Zulauf und wir waren unter Dauerstress.

Im zweiten Vorrundenlauf von dreien steigerten wir uns und erreichten stolze 299 Punkte. Somit setzten wir und vor alle anderen auf der Rangliste! Ein rundum gelungener Tag würde ich sagen!

Am Abend fand noch die Friendshipnight statt. Wir assen gemeinsam in der Mensa des Kongresscentrums und gingen anschliessend in den Raum, in dem auch schon die Eröffnung und die Robotgames waren. Dort würden wir heute unseren Beitrag vorführen. Wir hatten uns so aufgeteilt, dass zwei, Jan und Jessica, einen Text auf Englisch vorlasen. Das Publikum war in vier Gruppen eingeteilt und Tobias, Simon, Pascal und Lorenz *übernahmen* je einen Sektor. Jeder Sektor musst bei einem bestimmten Wort aufstehen, wie zum Beispiel: Food, Factor, Lego, First. Und bei dem Wort FLL mussten alle aufstehen und sich einmal im Kreis drehen. Es wurde viel gelacht und alle machten mit. Dies freute uns sehr, denn wir wussten überhaupt nicht, wie dieses Spiel bei den anderen ankommen würde.

Nachdem wir gemeinsam zum Hotel zurück gelaufen waren, machten wir uns alle schleunigst auf den Weg ins Bett, da morgen ein noch anstrengenderer Tag werden würde.

6 Gedanken zu „Freitag, 8. Juni 2012; OEC Mannheim“

  1. bin eben vom Chaux d’Abel zurück – verfolge ab jetzt eure Einträge…

    auf jeden Fall weiterhin toitoitoi

    de Pitsch

  2. Herzliche Glückwünsche aus Mannheim an die sympathischen Botschafter aus der Schweiz, die den punktbesten Roboterlauf und den 2. Platz für Strategie und Innovation ihres Robot Designs erreichten! Ihr seid ein supernettes Team – ich wünsche euch weiterhin viel Spaß miteinander und viel Erfolg! Liebe Grüße, Christiane

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